How to Homeoffice

10 Tipps für deine Morgenroutine im Homeoffice

10 Tipps für deine Morgenroutine: Vielleicht kennst du das. An manchen Tagen fällst du eher aus dem Bett, nachdem du mehrmals den Snooze-Button auf deinem Handy gedrückt hast. Du kommst nicht richtig in Schwung, aber klappst schon mal beim Frühstück deinen Laptop auf. Dein Zuhause ist dein Büro geworden und die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt.

Hier kommen 10 ultimative Tipps für deine Morgenroutine im Homeoffice, um motiviert und produktiv in den Tag zu starten.

1. Eher ins Bett gehen

Bei der Morgenroutine geht es darum, dass du dir einen zeitlichen Freiraum nur für dich erschaffst. Damit du morgens mehr Zeit zur Verfügung hast, solltest du am Vortrag eher ins Bett gehen, um nicht auf wertvolle Schlafenszeit zu verzichten. Laut Studien der McMaster University beträgt die optimale Schlafdauer übrigens 7 bis 8 Stunden für Erwachsene.

2. Früher aufstehen

Wie viel Zeit du dir für deine Morgenroutine nehmen möchtest, liegt natürlich ganz bei dir. Vielleicht möchtest du erstmal mit 10 Minuten starten? Danach kannst du den Zeitraum beliebig verlängern. Für manche reichen 10 Minuten völlig aus, während andere sich mehrere Stunden morgens für sich einplanen.

3. Kein Snooze mehr

So, jetzt geht’s los! Dein Wecker klingelt und du startest in einen neuen Tag. Die Versuchung liegt nahe, einfach noch mal auf den Snooze-Button zu drücken, um noch ein bisschen weiter zu schlummern. Dabei wirkt sich der gemütliche Schlummer-Modus negativ auf deine Produktivität aus. Daher der Tipp: Direkt mit dem ersten Alarmton aufstehen.

4. Zwei Gläser Wasser trinken

Im Laufe der Nacht verliert dein Körper etwa bis zu zwei Liter Wasser. Daher ist es vor allem morgens wichtig, genug Wasser zu trinken. Ein guter Richtwert sind ungefähr 1 bis 2 Gläser Wasser, damit du deine Wasserreserven wieder auffüllst und nicht durstig in den Tag startest.

5. Morgens auf dein Handy verzichten

Was ist das Erste, das du morgens normalerweise machst? Nachdem du deinen Wecker ausgeschaltet hast, geht dein erster Blick erstmal in deine WhatsApp-Nachrichten, oder? Vielleicht checkst du auch direkt deine E-Mails oder scrollst durch Instagram. Bei deiner neuen Morgenroutine geht es aber um dich und nicht um andere. Lass dein Handy daher morgens einfach mal liegen und widme dich dem Morgen ganz bewusst.

6. Journaling

Durch Tagebuchschreiben kannst du nicht nur Stress abbauen, sondern dich selbst besser kennenlernen. Du kannst zum Beispiel folgende Fragen beantworten und dadurch deinen Blick auf die positiven und wichtigen Dinge in deinem Leben richten:

  • Wofür bin ich dankbar?
  • Auf was freue ich mich heute?
  • Wie möchte ich heute sein?

So startest du mit mehr Freude in deinen Tag. Alles was du brauchst: Ein Stift und ein Blatt Papier. Probier es mal aus!

7. Sport treiben

Egal, ob Joggen, Yoga oder Homeworkout: Eine Runde Sport am Morgen hilft dir dabei, über den Tag hinweg produktiver und organisierter zu sein. Dein Kreislauf kommt in Schwung und du wirst richtig wach. Falls du keine Lust auf ein Workout hast, dann reicht es schon, eine Runde um den Block zu gehen. Neben dem Bewegungs-Aspekt imitierst du außerdem den Weg zur Arbeit.

8. Meditieren

Die positiven Wirkungen von Meditation sind längst wissenschaftlich erwiesen. Durch regelmäßiges Meditieren kannst du nicht nur Stress reduzieren, sondern dich auch besser konzentrieren, auf kreativere Ideen kommen und deine Gesundheit verbessern. Sogar langsameres Altern und positive Veränderungen im Gehirn sind durch Meditieren möglich. So kannst du dein Gehirn im Bereich des präfrontalen Cortexes dichter verknüpfen und dadurch zum Beispiel schneller Entscheidungen treffen, Impulse besser kontrollieren und komplexe Handlungen organisierter planen.

Beim Meditieren schulst du deine Achtsamkeit und nimmst dir ganz bewusst einen Moment nur für dich. Wenn du Anfänger bist und nicht weißt, wo du startet sollst, empfehle ich dir die geführte Anfänger-Meditation von Mady Morrison.

9. Gesundes Frühstück zubereiten – falls du hungrig bist

Bist du jemand, der gerne ausgiebig frühstückt oder erstmal nur einen Kaffee braucht? Spüre in dich hinein und frage dich, ob du wirklich hungrig bist. Manchmal essen wir nur aus Gewohnheit an denselben Uhrzeiten, ohne wirklich auf unser Hungergefühl zu achten. Falls du keinen Hunger hast, kannst du dir aber schon mal etwas Leckeres für später vorbereiten wie zum Beispiel Müsli mit Obst – oder du wartest bis zum Mittagessen.

10. Gehe deiner Lieblingsbeschäftigung nach

Nach einem langen Arbeitstag bist du vielleicht so müde, dass du gar nicht mehr die Zeit und Energie für Dinge hast, die dir eigentlich Spaß machen. Put yourself first und starte mit deiner Lieblingsbeschäftigung in den Tag hinein. Egal, ob du ein Kapitel aus einem Buch liest, deine Wohnung umgestaltest oder einen Podcast hörst: Hauptsache es macht dir Spaß.

Fazit: Wähle deine persönliche Morgenroutine aus

Es gibt nicht eine perfekte Morgenroutine, die für jeden passt. Mit welcher Morgenroutine fühlst du dich wohl? Was gibt dir persönlich Energie für den Tag? Womit möchtest du dich gerne beschäftigen? Es ist ganz egal, ob du morgens lieber etwas in dein Tagebuch schreiben, Klavier spielen oder eine Runde Yoga machen möchtest: Hauptsache es macht dir Freude, denn dann startest du mit einem positiven Gefühl in den Morgen. Das wirkt sich wiederum auf deinen gesamten Tag aus.

Vielleicht startest du auch erstmal damit, nach dem Aufstehen 2 Gläser Wasser zu trinken. Such dir aus diesem Artikel einfach den Tipp aus, der sich für dich machbar anfühlt. Denn die Morgenroutine soll dir Spaß machen und dich auf keinen Fall stressen. Nach und nach kannst du natürlich so viele Tipps integrieren, wie du möchtest und dir so deine ganz individuelle Morgenroutine erschaffen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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