Alltagsglück

Big Five for Life

Ist heute ein guter Museumstag?

Das beste Buch, das ich in letzter Zeit gelesen habe, möchte ich hier etwas näher beleuchten. Ich habe so viele wertvolle Informationen aus dem Buch gewonnen, die mich wirklich nachhaltig beeindrucken. Es geht um „The Big Five for Life – Was wirklich zählt im Leben“ von John Strelecky. Es geht darum, seinen Zweck der Existenz zu finden und diesen in seinem Job auszuführen. Dadurch wirtschaftet das Unternehmen gewinnbringender, die Mitarbeiter sind intrinsisch motiviert und alle sind glücklich. Kann es denn so einfach sein?

Als ich das Buch gelesen habe, musste ich feststellen, dass ich gar nicht genau wusste, was meine Big Five im Leben eigentlich sind, also die fünf großen Dinge, die ich erleben möchte. Auch beruflich gesehen habe ich festgestellt, dass ich ein Mensch bin, der sich ausprobieren muss. Ich befinde mich immer noch auf einer Reise zu mir selbst. Ich habe schon in so viele Berufe rein geschaut und immer wieder festgestellt, dass ich eigentlich (fast) alles machen kann. Das Problem meiner Generation: Wir können alles und nichts. Man möchte sich nicht festlegen: Drum prüfe wer sich ewig bindet, ob sich nicht was Besseres findet.. Genau darum ist es für Unentschlossene wichtig, sich auszuprobieren und sich dadurch zu finden. John Strelecky sieht es folgendermaßen: „It’s critical to try something, instead of always wondering what might have been.“ Irgendwann weiß man, ob es passt, da man Vergleiche ziehen kann.

Aber noch mal zu den Big Five for Life. Wenn Du dir mal etwas Zeit für Dich nimmst und in Dich gehst, wirst Du bestimmt ein paar Punkte für Dich finden. Ich musste eine Zeit lang überlegen, konnte mich aber schließlich auf folgende Punkte festlegen.

Für mich sind die Big Five for Life:

  1. Menschen durch meine kreative Arbeit und Texte inspirieren und berühren
  2. Ein Buch schreiben
  3. Eine Familie gründen und eine gute Mutter für meine Kinder werden
  4. Finanzielle Unabhängigkeit ohne Geldsorgen
  5. Die Welt sehen

Nach John Strelecky kann nur jeder für sich selbst Ziele setzen. Am Ende seines Lebens war man erfolgreich, wenn man seine persönlichen Ziele erreicht hat, da man einen eigenen Maßstab für ein erfülltes Leben festgelegt hat. Daher sollte man jeden Tag bewusst leben. Im Schnitt leben Menschen bei einer Lebenserwartung von 77 Jahren circa 28 200 Tage. Ich finde 28 200 Tage hören sich so wenig für ein Menschenleben an. Aber warum denkt man eigentlich auch, dass es für immer so weiter geht, dass man quasi unsterblich ist. Das stimmt einfach nicht. Es sind circa 28 200 Tage. In John Streleckys Buch gibt es ein sehr schönes Bild. Stell Dir vor, dass am Ende Deines Lebens ein Museum nur für Dich erbaut wird. Darin ist jeder Tag abgebildet, den Du gelebt hast, mit all den Entscheidungen, die Du getroffen hast. Wenn Du freundlich warst, wird es gezeigt, genauso wie es dargestellt wird, wenn Du gemein oder ungerecht warst. Auf Bildern und Videos wird also Dein ganzes Leben abgebildet, mit allen Emotionen, Handlungen und Entscheidungen. Im Jenseits bist Du für immer und ewig Führer durch Dein Museum und wirst jeden Tag mit deinem alten Leben konfrontiert. Es ist aber zu spät etwas zu ändern. Deswegen lebe bewusst!

Wie sehen Deine Big Five aus? Ist heute ein guter Museumstag für Dich?

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